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Im Mai 2009 beginnt der Orient-Express in Ankara seine Fahrt durch Europa. An Bord des umgebauten Güterwaggons befindet sich eine Bühne, die während der Reise Theaterensembles aus sieben europäischen Ländern mit Inszenierungen in ihrer Landessprache bespielen. Nach der Premiere in der eigenen Stadt reist das jeweilige Ensemble im Zug zur nächsten Station, wo es die eigene Inszenierung abermals zeigt und dem folgenden Team begegnet. Auch inhaltlich unternimmt das Theaterprojekt eine europäische Reise mit Fragen nach "europäischer Identität", nach Erwartungen an und Erfahrungen mit dem europäischen Einigungsprozess, aber auch mit Themen wie Flucht und Vertreibung, Mobilität und Sesshaftigkeit. Nach Stationen in der Türkei, in Rumänien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Italien erreicht der Zug nach vier Monaten sein Ziel: den Stuttgarter Hafen. Hier treffen im Rahmen eines Festivals alle beteiligten Künstler/innen nochmals aufeinander und bringen ihre Inszenierungen erneut auf die rollende Bühne. Informationen unter www.staatstheater.stuttgart.de/orientexpress/.
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(Quelle: staatstheater.stuttgart.de)
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