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Zehntausende von Pauschalreisenden konnten in den vergangenen Tagen wieder von Deutschland aus in den Urlaub starten. Die meisten Veranstalter haben bereits am Mittwoch das Reisegeschäft fast vollständig wieder aufgenommen. Der Flugbetrieb hat sich nach der Flugsperre weitgehend normalisiert. Nur vereinzelt kommt es noch zu Ausfällen oder Verspätungen. Der Großteil der im Ausland gestrandeten Gäste ist inzwischen wieder in Deutschland gelandet. Nur noch vereinzelt und vor allem in Fernstrecken-Zielen warten noch Urlauber auf ihre Rückreise. Über 125.000 Pauschalreiseurlauber konnten inzwischen von den Reiseveranstaltern zurück nach Deutschland gebracht werden.
Wer seine Reise beim Reisebüro oder Reiseveranstalter gebucht hatte, war eindeutig im Vorteil: Die Reisemittler und Veranstalter betreuten die Kunden an ihren Urlaubsorten, haben Sondermaschinen gechartert und sogar hunderte von Bussen eingesetzt, um die Gäste nach Hause zu bringen. Reisende müssen zwar auch bei einer Reiseabsage wegen höherer Gewalt mit einer Eigenbeteiligung rechnen. Aus Kulanz haben aber zahlreiche Veranstalter Mehrkosten für Übernachtungen übernommen. Gesetzlich verpflichtet waren die Veranstalter dazu meist nicht. Anders dagegen verhält es sich bei Kunden, die auf eigene Faust gebucht haben: Diese Individualreisenden müssen sich selbst an die Fluggesellschaft oder das Hotel wenden, um die Rückreise oder eine Verlängerung des Aufenthalts zu klären. Zudem tragen sie das Risiko, aufgrund eines ausgefallenen Fluges zum Beispiel die Hotelkosten nicht erstattet zu bekommen.
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