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Tahiti: Surfweltmeisterschaften in Polynesien

Tahiti: Surfweltmeisterschaften in Polynesien

(rf) Vom 20. bis 31. August 2011 dreht sich in Tahiti alles um Tides, Peaks und Tubes. Die Association of Surfing Professionals (ASP) richtet im Rahmen der World Tour den Billabong Pro Surfing Championship in Teahupoo an der Südwestküste des Inselteils Tahiti Iti aus. Erwartet wird die „Creme de la Creme“ des Surfsports, darunter Kelly Slater – 10-facher Surfweltmeister. Rund 30 der weltbesten Surfer kämpfen in Tahiti um 425.000 Dollar Preisgeld und um den Titel der Weltmeisterschaft bei weiteren Wettkämpfen im Rahmen der Tour rund um den Globus.

Teahupoo ist bekannt für seine perfekten Wellen, die in den Wintermonaten eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen können. Zudem sind sogenannte „Tubes“, Wellentunnels in denen ein Surfer reiten kann, häufig. Das Reiten eines „Tubes“ gilt als Königsdiziplin des Surfens. Gleichzeitig ist der Spot als einer der schwierigsten Surfreviere der Welt bekannt, da sich vor der Küste nur knapp 50 Zentimeter unter der Wasseroberfläche ein Riff befindet.

Der Ursprung des Surfens liegt in Polynesien – schon im 15. Jahrhundert sollen Könige auf Hawaii gesurft sein. 1767 beobachteten Europäer zum ersten Mal surfende Menschen auf Tahiti. In Mode kam der Sport in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts und stand schnell für einen speziellen Lebensstil von Freiheit und einer besonderen Einstellung zur Natur. Heute bieten überall auf den polynesischen Inseln Surfschulen ihre Dienste und ihre Ausrüstung an. Sowohl auf Tahiti als auch auf der Nachbarinsel Moorea finden sich Surfspots mit idealen Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene.